Sunday, 28. January 2007
Kinderpornografie, Musikpiraterie: Provider stets mit einem Fuss im Knast
Kommentare
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Zugegeben, im «Beobachter» und anderswo liest man, das Downloaden von urheberrechtlich geschützten Werken per P2P sei legal, aber bestätigt das auch die Rechtsprechung?
Abgesehen davon: Ausschliessliches Downloaden steht in einem gewissen Widerspruch zum P2P-Prinzip, insofern sind die meisten Downloader vermutlich auch Uploader.
Abgesehen davon: Ausschliessliches Downloaden steht in einem gewissen Widerspruch zum P2P-Prinzip, insofern sind die meisten Downloader vermutlich auch Uploader.
Früher, als das Internet noch nicht so verbreitet war (oder noch gar nicht existent), was haben da eigentlich die Kipo-Verbrecher gemacht? Wenn man mal eine Sekunde nachdenkt, wird man drauf kommen: Sie haben ihr Material per Post verschickt! Da gibt es nur dummerweise so Sachen wir das Briefgeheimnis, eine alterwürdige Institution, die jeder akzeptiert. Wurde jemals gefordert, das Briefgeheimnis zu brechen, Briefe zu durchsuchen und auszusortieren? Kann mich nicht dran erinnern.
Beim Internet gibt es sowas wie das Briefgeheimnis nicht wirklich. Wieso eigentlich nicht? Wieso entnimmt man den Provider, der nur Daten weiterleitet (also nicht den Hoster), nicht der Verantwortung über die Daten? Wieso gibt es kein digitales Äquivalent für das Briefgeheimnis auf Datentransfers im allgemeinen Sinne? Wieso wird beim Internet Recht ausgehöhlt, aber bei Dingen wie dem Postversand nicht?
Beim Internet gibt es sowas wie das Briefgeheimnis nicht wirklich. Wieso eigentlich nicht? Wieso entnimmt man den Provider, der nur Daten weiterleitet (also nicht den Hoster), nicht der Verantwortung über die Daten? Wieso gibt es kein digitales Äquivalent für das Briefgeheimnis auf Datentransfers im allgemeinen Sinne? Wieso wird beim Internet Recht ausgehöhlt, aber bei Dingen wie dem Postversand nicht?
das ganze scheint mir doch eher dümmlich - in Schweden werden unterdessen nur noch 300x statt 8000x täglich diese indizierten Seiten angewählt und dies wird nun als grosser Erfolg und Beweis für die Abnahme des Konsums gewertet?
Statistisch unter aller Sau.
Die eingerichteten 1200 "redirects" sind offensichtlich nur ein marginaler Anteil vom ganzen Schweinekram im Internet und dass die "Konsumenten" einen "Lerneffekt" erzielen und nicht zweimal auf die gelisteten URL's klicken ist offensichtlich.
Andere Sites (andere URL, IP whatever) stehen bereit und garantiert werden nun vermehrt Verschlüsselung, Proxy-Server P2P etc. verwendet.
Der Beweis, dass der Konsum und speziell die Produktion von Kinderporn deswegen abnimmt, bleiben die "Aktivisten" schuldig.
Griffige Gesetze und Knochenarbeit im Rahmen von internationalen Ermittlungen verkauft sich in einem Wahljahr aber viel schlechter als die medienwirksame Sperrung von einem marginalen Subset des Angebotes (1200 pages!) .
Statistisch unter aller Sau.
Die eingerichteten 1200 "redirects" sind offensichtlich nur ein marginaler Anteil vom ganzen Schweinekram im Internet und dass die "Konsumenten" einen "Lerneffekt" erzielen und nicht zweimal auf die gelisteten URL's klicken ist offensichtlich.
Andere Sites (andere URL, IP whatever) stehen bereit und garantiert werden nun vermehrt Verschlüsselung, Proxy-Server P2P etc. verwendet.
Der Beweis, dass der Konsum und speziell die Produktion von Kinderporn deswegen abnimmt, bleiben die "Aktivisten" schuldig.
Griffige Gesetze und Knochenarbeit im Rahmen von internationalen Ermittlungen verkauft sich in einem Wahljahr aber viel schlechter als die medienwirksame Sperrung von einem marginalen Subset des Angebotes (1200 pages!) .
Naja, da magst Du recht haben. Trotzdem ist es ja nicht verkehrt, die 1200 bekannten Sites zu sperren. Hat ja keiner gesagt, dass es danach keinen Schweinekram mehr auf dem Netz hat, aber halt 1200 Seiten weniger. Wenn das mit vertretbarem Aufwand seitens der Provider zu bewerkstelligen ist, dann kann ich daran nichts falsches erkennen.
über das Sperren von diesen 1200 Seiten kann man geteilter Meinung sein. Ich finde der "Zensur-Mechanismus" beängstigend und befürchte, dass in Zukunft noch weitere solche Vorstösse kommen werden (dann auf einmal gegen Links-Extremisten, Rechtsextremisten etc.)
Was nicht passt wir auf den Index gesetzt .... die Geschichte hat genug Beispiele wohin ein "Index" führen kann. In einem modernen Rechtsstaat sollte es in meinen Augen deutlich anders laufen.
Was nun aber extrem störend ist, ist die Art und Weise wie der "Erfolg" dieser Zensur verkauft wird ... weniger Hits auf diese 1200 Seiten = weniger Kinderporn = erfolgreiche Aktion? Ich könnte mir vorstellen, dass es im Gegenteil sogar kontrakproduktiv ist - die Kriminellen machen sich nun erst recht mit Proxy's, TOR, Nameserver halt in Russland und nicht mehr vom ISP etc. kundig und erschweren damit die absolut wichtigen Ermittlungen. Ich zweifle, dass diese Aktion in der Sache viel bringt - ausser PR (sprich: Stimmen, Spendengelder ..) für gewisse Exponenten.
Und was mich am meisten nervt: Wenn man diese Aktion nun kritisiert, dann kriegt man schnell mal den Eindruck, man werde als Sympathisant von Kinderpornografie abgestempelt. Die Aussage in den Medien "gewisse Provider fürchten Kundenverlust" ist für mich ein Beispiel für diese unterschwellige und bösartige Stimmungsmache gegen Kritiker.
Was nicht passt wir auf den Index gesetzt .... die Geschichte hat genug Beispiele wohin ein "Index" führen kann. In einem modernen Rechtsstaat sollte es in meinen Augen deutlich anders laufen.
Was nun aber extrem störend ist, ist die Art und Weise wie der "Erfolg" dieser Zensur verkauft wird ... weniger Hits auf diese 1200 Seiten = weniger Kinderporn = erfolgreiche Aktion? Ich könnte mir vorstellen, dass es im Gegenteil sogar kontrakproduktiv ist - die Kriminellen machen sich nun erst recht mit Proxy's, TOR, Nameserver halt in Russland und nicht mehr vom ISP etc. kundig und erschweren damit die absolut wichtigen Ermittlungen. Ich zweifle, dass diese Aktion in der Sache viel bringt - ausser PR (sprich: Stimmen, Spendengelder ..) für gewisse Exponenten.
Und was mich am meisten nervt: Wenn man diese Aktion nun kritisiert, dann kriegt man schnell mal den Eindruck, man werde als Sympathisant von Kinderpornografie abgestempelt. Die Aussage in den Medien "gewisse Provider fürchten Kundenverlust" ist für mich ein Beispiel für diese unterschwellige und bösartige Stimmungsmache gegen Kritiker.
Ich und Einge aus dem Heise-Forum http://www.heise.de/netze/news/foren/go.shtml?read=1&msg_id=12080039&forum_id=111639 sind der Meinung, dass man gegen diese Aktion etwas unternehmen soll. Ein Freund von mir richtet eine Wiki-Seite ein um weitere Aktionen und evtl. ein gemeinsam ein Positions-Papier zusammenstellen und die Medien darauf aufmerksam zu machen.
Ist jemand von euch hier interessiert dabei mitzumachen?
Gruss
MadMike
Ist jemand von euch hier interessiert dabei mitzumachen?
Gruss
MadMike
so, die site wäre nun aufgeschaltet, die gesponserte ip muss allerdings noch auf die aufschaltung warten....
Die Diskussion kann sich hiermit eigentlich verlagern (sorry fredy wenn ich dir den thread damit hijacke!)
Die Diskussion kann sich hiermit eigentlich verlagern (sorry fredy wenn ich dir den thread damit hijacke!)
Gutes Zitat.
Habe es in unser wiki aufgenommen: http://keine-zensur.ch/zensur/doku.php
Habe es in unser wiki aufgenommen: http://keine-zensur.ch/zensur/doku.php

Leserbrief im Landboten zur Bruderhaus-Verkehrsproblematik





Die Provider haben es nicht einfach. Wie heute in der Presse zu lesen war, wollen die Provider nun den Zugang zu Websites mit Kinderpornografie erschweren. Nun schreibt Fredy, das es egal ist, was ein Provider macht, er stehe sowiso immer mit einem Fus...
Aufgenommen: Jan 29, 12:22
von Fredy Künzler Der Artikel der Sonntagszeitung wirft unerwartet hohe Wellen: heise.de hat die Story übernommen, und nicht mal 24 Stunden danach wurden bereits über 300 Kommentare geschrieben. Eine Gruppe von Aktivisten beginnt sich unter stop-zensur
Aufgenommen: Jan 30, 02:41
SwiNOG ist ja inzwischen eine feste Institution und ist nicht mehr wegzudenken, und dies, obwohl SwiNOG weder Verein noch sonstwie institutionalisiert ist. Mit dem gestrigen SwiNOG #14 ist bereits das siebte Jahr mit zwei jährlichen regelmässigen Treffen
Aufgenommen: May 31, 00:53
SwiNOG ist ja inzwischen eine feste Institution und ist nicht mehr wegzudenken, und dies, obwohl SwiNOG weder Verein noch sonstwie institutionalisiert ist. Mit dem gestrigen SwiNOG #14 ist bereits das siebte Jahr mit zwei jährlichen regelmässigen Treffen
Aufgenommen: May 31, 00:54
SwiNOG ist ja inzwischen eine feste Institution und ist nicht mehr wegzudenken, und dies, obwohl SwiNOG weder Verein noch sonstwie institutionalisiert ist. Mit dem gestrigen SwiNOG #14 ist bereits das siebte Jahr mit zwei jährlichen regelmässigen Treffen
Aufgenommen: May 31, 18:02