Thursday, 25. September 2008
ComCom sagt 18.18 (Franken für den ULL Telefonanschluss, nicht Auskunft)
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CHF 12706.- wäre ja noch schön gewesen - schlage vor Du liest das Handbuch mit den Preisen mal bis zum Schluss. Für 12'706 wurde nur der "Claim" abgesteckt und eine leere Sicherungsfassung angeschrieben - für den Kupfer-Übergabe-Verteiler (nur mit 192 Paare) kommen dann noch zusätzliche CHF 5600.- dazu ... für die Offerterstellung (Machbarkeit) bezahlt man grundsätzlich schon mal CHF 731.- ...
wenn man ein eigenes Glasfaserkabel in die Zentrale bringen will, kostet dies irgendwo zwischen 4'000 und 10'000.- (nur für die Machbarkeit - nicht für den Bau!).
Ab und zu versuchte Swisscom einem auch noch den Lüftungsausbau aufs Auge zu drücken - nach einer freiwilligen Preissenkung im August war dies dann noch CHF 8000.- pro kW Anschlussleistung. Fazit: 20'000 bis 30'000 Setup-Gebühr treffen wohl eher zu.
In Relation zu den Kosten die man mit einem ULL POP aber selber noch hat (Material, Equipment, Installation und Engineering) sind die Swisscom Gebühren zwar nicht ganz zu vernachlässigen aber auch nicht matchentscheidend - 50'000 bis zu 500'000 kommen je nach Equipment und Grösse sicher nochmals dazu.
Das mühsamste an der Geschichte ist aber die Verrechnung bei einer Störung. Wenn Swisscom sich zum Beispiel bei einer Neuschaltung auf dem Hauptverteiler verschalten hat, dann wird dies dem Provider in Rechnung gestellt - d.h der Mechanismus ist: wenn Swisscom Fehler macht kriegt Swisscom mehr Geld! Da ist in meinen Augen ein völlig falsches Anreiz-System.
Nik
wenn man ein eigenes Glasfaserkabel in die Zentrale bringen will, kostet dies irgendwo zwischen 4'000 und 10'000.- (nur für die Machbarkeit - nicht für den Bau!).
Ab und zu versuchte Swisscom einem auch noch den Lüftungsausbau aufs Auge zu drücken - nach einer freiwilligen Preissenkung im August war dies dann noch CHF 8000.- pro kW Anschlussleistung. Fazit: 20'000 bis 30'000 Setup-Gebühr treffen wohl eher zu.
In Relation zu den Kosten die man mit einem ULL POP aber selber noch hat (Material, Equipment, Installation und Engineering) sind die Swisscom Gebühren zwar nicht ganz zu vernachlässigen aber auch nicht matchentscheidend - 50'000 bis zu 500'000 kommen je nach Equipment und Grösse sicher nochmals dazu.
Das mühsamste an der Geschichte ist aber die Verrechnung bei einer Störung. Wenn Swisscom sich zum Beispiel bei einer Neuschaltung auf dem Hauptverteiler verschalten hat, dann wird dies dem Provider in Rechnung gestellt - d.h der Mechanismus ist: wenn Swisscom Fehler macht kriegt Swisscom mehr Geld! Da ist in meinen Augen ein völlig falsches Anreiz-System.
Nik
Btw. Schon gesehen.
www.benkoe.ch/sunrise-verlasst-die-tower/
www.nzz.ch/nachrichten/startseite/sunrise_macht_sich_schlanker_und_verlaesst_den_tower_1.909138.html
Gruss Adrian
www.benkoe.ch/sunrise-verlasst-die-tower/
www.nzz.ch/nachrichten/startseite/sunrise_macht_sich_schlanker_und_verlaesst_den_tower_1.909138.html
Gruss Adrian
Der eine oder andere ISP wird wohl das Geld, welches er von der Swisscom zurückerstattet bekommt, gleich der Bank zuschieben müssen, welche die ganzen Investitionen finanziert hat. Viele Korken werden da wohl nicht geknallt sein.

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