Tuesday, 30. June 2009
IPv6 in der öffentlichen Verwaltung am Beispiel von Winterthur: "aktuell kein Handlungsbedarf"
Trackbacks
Trackback für spezifische URI dieses Eintrags
Keine Trackbacks
Kommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
wofür braucht so eine organisation 65'000 Adressen wenn die ja eh nur via NAT versteckt werden.... daran kann ich oft nur den kopf schütteln... (Andere Kantone machen das ja ned anders)
Das Klass B netz bezieht sich auf interne Adressen, also keine öffentlichen Public IP's somit könnten Sie auch ein Klass A verschwenden. Tut niemandem weh....
Nur nach aussen ist das Problem der Knappheit, wobei dies ja über NAT gelösst wird.
Nur nach aussen ist das Problem der Knappheit, wobei dies ja über NAT gelösst wird.
>Das Klass B netz bezieht sich auf interne Adressen, also keine öffentlichen Public IP's somit könnten Sie auch ein Klass A verschwenden. Tut niemandem weh....
whois 160.63.0.0
Und das tut nicht weh ;-)?
whois 160.63.0.0
Und das tut nicht weh ;-)?
Solange die big ISP's nicht pauschal nebst einer IPV4 Adresse auch gleich die IPV6 Adresse mitgeben wird sich hier nicht viel tun. Macht Ihr das bei Init7 bereits?
Wir liefern alle Server und Shared Hostings mit IPv4 und IPv6 aus. Wobei sich der IPv6 Traffic noch sehr in Grenzen hält.
Auch wir liefern Hostings inkl. IPv6 aus. Dabei stellen wir einen riesigen Unterschied fest: Zwischen verschwindend kleinem IPv6-Traffic zum Endkunden (via DSL/Kabel) und doch gegen 10% IPv6-Traffic ISP zu ISP.
10% sind meiner Meinung nach nicht mehr zu ignorieren.
Gruss Teddy
10% sind meiner Meinung nach nicht mehr zu ignorieren.
Gruss Teddy
Ich denke man sieht nirgend in der Schweiz irgend einen Handlungsbedarf. Ich denke da müsste die Ripe ein Machtwort sprechen wie bei den AS. So nach dem Motto ab dem 1.1.2011 werden keien IP V4 Adressen mehr rausgegeben. Dann müsste 1. die Industrie Endgeräte vor allem DSL Router und Kabelmodem V6 tauglich machen. Solange diese Geräte kein IP V6 können. Müssen wir darüber gar nicht diskutieren. Dann ist V6 für das breite Volk kein Thema und wird auch kein Thema.
Die ganze Tunellösungen welche von gewissen Providern angeboten werden ist schön und Lustig zum spielen. Aber keine Anwendungslösung
Gruss Xaver
Die ganze Tunellösungen welche von gewissen Providern angeboten werden ist schön und Lustig zum spielen. Aber keine Anwendungslösung
Gruss Xaver
Meine Mitarbeiter nehmen mich auch immer wieder hoch, wenn ich mit IPv6 komme. Wir mussten sogar erst vor kurzem ein 10er IP Konzept einführen. Mit den verschiedenen VRFs braucht es für eine hyrarchische Zuordnung mehr als ein /16 bezogen auf IPv4.
Ich versuche zwar so langsam auf IPv6 hinzuarbeiten, weiss aber noch nicht, wann wir dann genau so langsam die Netze hybrid fahren können.
Aber IPv6 scheint auch bei den Webhostern selber noch nicht genügend standardisiert zu sein. Ich startete bei Hetzner einen Versuchsballon für meinen Server. Im Moment erhält man dort aber IPv6 nur mit entsprechendem Aufpreis und der Server müsste in ein anderes RZ.
Ich versuche zwar so langsam auf IPv6 hinzuarbeiten, weiss aber noch nicht, wann wir dann genau so langsam die Netze hybrid fahren können.
Aber IPv6 scheint auch bei den Webhostern selber noch nicht genügend standardisiert zu sein. Ich startete bei Hetzner einen Versuchsballon für meinen Server. Im Moment erhält man dort aber IPv6 nur mit entsprechendem Aufpreis und der Server müsste in ein anderes RZ.
Lustig, wieviele Leute bei dieser Frage den selben Denkfehler machen. Wer damit argumentiert, dass er selbst genügend Adressen hat, übersieht, dass andere in einer weniger komfortablen Lage sind und möglicherweise dereinst einmal gwisse Dienste nur noch über IPv6 anbieten können. Es dürfte auch im Sinne der Statdt Winterthur sein sicherzugehen, zu jeder Zeit das ganze Internet erreichen zu können.
Aber wenn es um IPv6 geht war die Kreativität, Ausreden zu suchen um nichts tun zu müssen schon immer enorm.
Aber wenn es um IPv6 geht war die Kreativität, Ausreden zu suchen um nichts tun zu müssen schon immer enorm.
Salve Fredy und ISP-Community
FYI:
Das BIT hat nun in Zusammenarbeit mit den Kantonen (Vertreten durch die SIK) das Adressierungskonzept (Draft-Version) für die Kantone erarbeitet. Da dieses noch nicht verarbschiedet, ist möchten wir es noch nicht publizieren. Aber trotzdem als Beispiel: der Kanton ZH soll 8 /40 (!) Blöcke aus 2001:4da0::/32 erhalten.
Die Verteilung innerhalb der Kantone obliegt nicht dem BIT (Förderalismus), es werden aber Empfehlungen abgegeben, damit die Sub-Allozierung in den Kantonen ungefähr überall gleich ist. D.h, bis das Adressierungskonzept auf Stufe Gemeinde/Stadt angelangt ist, dauert es wohl noch eine Weile.
Die kleinste Allozierung pro Kanton beträgt 2 /40 Netze, die gröste 8 /40 Netze.
Im Unterschied zu heute - wo für die "interne" IPv4-Kommunimikation zwischen den Kantonen und den Kantonen zum Bund IPv4-Adressen aus dem RFC1918-Space verwendet werden, wird das IPv6-Adressierungkonzept um das "globalen Routing" erweitert. D.h. die vergebenen IPv6 Adressen sollen für den Zugang von aussen und innen verwendet werden. Daher erhalten alle Kantone einen fest zugewiesenen Block aus /40-Netzen (2,4,8er Blöcke)
Somit gleich ein Request an alle ISP, welche an Kantonen IPv6 Transit anbieten wollen - akzeptiert im minum /39 IPv6 Prefixes aus 2001:4da0::/32
Bei Fragen was IPv6 im Bund betrifft - wir haben eine Anlaufstelle (mit Best Effort Antwortzeiten) eingerichtet: IPv6 ÄT bit.admin.ch
Greetz,
Marcel
FYI:
Das BIT hat nun in Zusammenarbeit mit den Kantonen (Vertreten durch die SIK) das Adressierungskonzept (Draft-Version) für die Kantone erarbeitet. Da dieses noch nicht verarbschiedet, ist möchten wir es noch nicht publizieren. Aber trotzdem als Beispiel: der Kanton ZH soll 8 /40 (!) Blöcke aus 2001:4da0::/32 erhalten.
Die Verteilung innerhalb der Kantone obliegt nicht dem BIT (Förderalismus), es werden aber Empfehlungen abgegeben, damit die Sub-Allozierung in den Kantonen ungefähr überall gleich ist. D.h, bis das Adressierungskonzept auf Stufe Gemeinde/Stadt angelangt ist, dauert es wohl noch eine Weile.
Die kleinste Allozierung pro Kanton beträgt 2 /40 Netze, die gröste 8 /40 Netze.
Im Unterschied zu heute - wo für die "interne" IPv4-Kommunimikation zwischen den Kantonen und den Kantonen zum Bund IPv4-Adressen aus dem RFC1918-Space verwendet werden, wird das IPv6-Adressierungkonzept um das "globalen Routing" erweitert. D.h. die vergebenen IPv6 Adressen sollen für den Zugang von aussen und innen verwendet werden. Daher erhalten alle Kantone einen fest zugewiesenen Block aus /40-Netzen (2,4,8er Blöcke)
Somit gleich ein Request an alle ISP, welche an Kantonen IPv6 Transit anbieten wollen - akzeptiert im minum /39 IPv6 Prefixes aus 2001:4da0::/32
Bei Fragen was IPv6 im Bund betrifft - wir haben eine Anlaufstelle (mit Best Effort Antwortzeiten) eingerichtet: IPv6 ÄT bit.admin.ch
Greetz,
Marcel
Invisible IPv6 traffic poses serious network threat:
http://www.networkworld.com/news/2009/071309-rogue-ipv6.html?hpg1=bn
http://www.networkworld.com/news/2009/071309-rogue-ipv6.html?hpg1=bn
Dasselbe gilt auch im Kanton Bern. Anfrage bei der Erziehungsdirektion mit welchem zeitlichen Horizont man an IPv6 in den Mittelschulen gedacht habe. Antwort: IPv6 ist bei uns KEIN Thema...

Online-Wahlkampf à la politnetz.ch




