Thursday, 16. June 2011
Sollen Stadtwerke als Internet Service Provider an den Markt gehen?
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Die Idee ist ja nicht neu, das Stadtwerke als Provider selber tätig werden, nur....
Bauen die Stadtwerke ein eigenes Netz und baut die Swisscom ein eigenes Netz und ev. noch die Cablecom und und und....
Was passiert, mal angenommen der Ausbau beträgt bei allen 3 Netzen um die 60% in Winti?
Die Swisscom hat so viel mehr Ressourcen, Personel, Know-How und jahrelange Erfahrung im IT,TV,Tel Bereich, die Stadtwerke oder die kleinen Provider mit/auf dem Stadtnetz werden untergehen, da sie mit dem Preisen, aber jetzt kommts, auch mit dem Service (TV) nicht mithalten können!
Ausserdem ist ja Fredy gegen den Monopolgedanken, also wie ich auch
Aber mal ehrlich, die Stadtwerke besitzen schon genug Monopole (Strom,Wasser,Gas)
Würde Winti ein eigenes Netz bauen, und das Stadtwerk als ISP auftreten, im gleichen Schritt die SC in Winti kein eigenes Netz aufbauen (könnte ja in 5 Jahren alles über LTE machen, obwohl keine Konkurrenz zu Glasfaser), kommt es so raus, das die Stadtwerke irgendwann auch das Monopol in Sachen Internet haben.
Man siehts ja im Mobilbereich (Handy).
3 Netze, 3 grosse Provider, keine richtige Konkurrenz.
Fazit: Ich finde beide Ideen schlecht, auch die von Freddy!!
Richtig machen müsste man es so.
- Die Stadtwerke bauen das Netz, dann aber
- 200 Mio. -> 8 Fasern (Wasser, Stromnetz kostet in etwa gleich viel, wenn nicht noch mehr)
- Stadtwerke nicht als ISP (sonst sinds in 5 Jahren bei 80% Marktanteil, da die Stadtwerke so einen guten Ruf haben, gell Freddy)
- Freier Markt für alle Provider
Bauen die Stadtwerke ein eigenes Netz und baut die Swisscom ein eigenes Netz und ev. noch die Cablecom und und und....
Was passiert, mal angenommen der Ausbau beträgt bei allen 3 Netzen um die 60% in Winti?
Die Swisscom hat so viel mehr Ressourcen, Personel, Know-How und jahrelange Erfahrung im IT,TV,Tel Bereich, die Stadtwerke oder die kleinen Provider mit/auf dem Stadtnetz werden untergehen, da sie mit dem Preisen, aber jetzt kommts, auch mit dem Service (TV) nicht mithalten können!
Ausserdem ist ja Fredy gegen den Monopolgedanken, also wie ich auch
Aber mal ehrlich, die Stadtwerke besitzen schon genug Monopole (Strom,Wasser,Gas)
Würde Winti ein eigenes Netz bauen, und das Stadtwerk als ISP auftreten, im gleichen Schritt die SC in Winti kein eigenes Netz aufbauen (könnte ja in 5 Jahren alles über LTE machen, obwohl keine Konkurrenz zu Glasfaser), kommt es so raus, das die Stadtwerke irgendwann auch das Monopol in Sachen Internet haben.
Man siehts ja im Mobilbereich (Handy).
3 Netze, 3 grosse Provider, keine richtige Konkurrenz.
Fazit: Ich finde beide Ideen schlecht, auch die von Freddy!!
Richtig machen müsste man es so.
- Die Stadtwerke bauen das Netz, dann aber
- 200 Mio. -> 8 Fasern (Wasser, Stromnetz kostet in etwa gleich viel, wenn nicht noch mehr)
- Stadtwerke nicht als ISP (sonst sinds in 5 Jahren bei 80% Marktanteil, da die Stadtwerke so einen guten Ruf haben, gell Freddy)
- Freier Markt für alle Provider
Also mich wundert es nicht, dass die Verkaufszahlen der Glasfaser nicht dem Businessplan entsprechen. Ich habe mich echt gefreut, als ich hörte, dass sich meine Wohnbaugenossenschaft ans ewz zürinet anschliesst. Jetzt, wo ich die Preise und die Angebote sehe, frage ich mich ernsthaft, ob es einen Grund gibt, von Cablecom wegzugehen. Einen finanziellen Anreiz sehe ich jedenfalls nicht. Auch bei 'Deiner' init7 nicht, Fredy.
Und wenn diese Zahlen im Businessplan drin gewesen sind, war man blauäugig. Oder aber die Preise waren damals tiefer und nun möchten halt doch alle Provider zuerst versuchen, ob es auch mit höheren Preisen funktioniert.
Aber mit diesen Preisen wird auch nichts ändern, wenn die EW's als ISP auftreten dürfen. Denn wer will den Provider wechseln, wenn der neue Provider nicht wirklich günstiger ist. Oder belegen kann, dass er besser ist für denselben Preis.
Mein Hauptproblem mit Cablecom ist nämlich nicht der Preis und auch nicht der Support, sondern die schwankende Qualität des Netzes mit hohen Latenzzeiten. Aber wer sagt mir, dass die Glasfaser besser ist?
Und wenn diese Zahlen im Businessplan drin gewesen sind, war man blauäugig. Oder aber die Preise waren damals tiefer und nun möchten halt doch alle Provider zuerst versuchen, ob es auch mit höheren Preisen funktioniert.
Aber mit diesen Preisen wird auch nichts ändern, wenn die EW's als ISP auftreten dürfen. Denn wer will den Provider wechseln, wenn der neue Provider nicht wirklich günstiger ist. Oder belegen kann, dass er besser ist für denselben Preis.
Mein Hauptproblem mit Cablecom ist nämlich nicht der Preis und auch nicht der Support, sondern die schwankende Qualität des Netzes mit hohen Latenzzeiten. Aber wer sagt mir, dass die Glasfaser besser ist?
Fredy, in Wien ist es genau das gleiche Thema im dortigen Stadtrat. Die Wien Energie (das "Stadtwerk" von Wien) errichtet zwar schon seit einigen Jahren ein Glasfasernetz "blizznet" auf den Trassen der Stromversorgung, auf Basis des Open Access Models (Layer 2), tritt also selbst nicht als Provider (Layer 3) auf. Aber der grösste Telekomanbieter des Landes, die A1 Telekom Austria, kocht natürlich sein eigenes Süppchen und baut munter weiter an seinem eigenen Glasfasernetz "GigaNet" - sowohl in Wien als auch anderswo, und mit einer Bandbreite von bis zu 1Gbps, also auch eher flott. Jetzt rate mal, wer aktuell mehr Endkundenanschlüsse hat?
Meines Erachtens stellt die A1 Telekom Austria auch noch eine weitere Überlegung an, nämlich folgende: Das Netz der Wien Energie gibt es ja nur in Wien, die A1 Telekom Austria will und muss aber seine Dienste landesweit anbieten. Wenn es schon den landesweiten Ausbau des eigenen Glasfasernetz in Angriff genommen hat, warum sollte es dann ausgerechnet den bei weitem interessantesten Markt, nämlich Wien, auslassen und sich dort auf die Wien Energie verlassen? Einfach zu riskant, und das mit Recht. Die Wien Energie kommt zum Beispiel beim Ausbau von blizznet viel zu langsam voran, als dass sich die A1 Telekom Austria darauf verlassen könnte. Denn immer wieder bremsen irgendwelche Stadträte den Ausbau, zum Beispiel mit Budgetbedenken oder einfach aus sonstigen politischen Gründen. Aber egal wem das politische Hick-hack letzlich nutzen mag (oder auch nicht), das Resultat ist letzlich das gleiche wie in Zürich! Da können die Stadträte den Bürgern noch so viel von ihren grossen Plänen vorschwärmen und sie mit Eigenwerbung überschwemmen, die Realität sieht schlicht anders aus - genau wie eben auch in einigen Städten der Schweiz.
Meines Erachtens stellt die A1 Telekom Austria auch noch eine weitere Überlegung an, nämlich folgende: Das Netz der Wien Energie gibt es ja nur in Wien, die A1 Telekom Austria will und muss aber seine Dienste landesweit anbieten. Wenn es schon den landesweiten Ausbau des eigenen Glasfasernetz in Angriff genommen hat, warum sollte es dann ausgerechnet den bei weitem interessantesten Markt, nämlich Wien, auslassen und sich dort auf die Wien Energie verlassen? Einfach zu riskant, und das mit Recht. Die Wien Energie kommt zum Beispiel beim Ausbau von blizznet viel zu langsam voran, als dass sich die A1 Telekom Austria darauf verlassen könnte. Denn immer wieder bremsen irgendwelche Stadträte den Ausbau, zum Beispiel mit Budgetbedenken oder einfach aus sonstigen politischen Gründen. Aber egal wem das politische Hick-hack letzlich nutzen mag (oder auch nicht), das Resultat ist letzlich das gleiche wie in Zürich! Da können die Stadträte den Bürgern noch so viel von ihren grossen Plänen vorschwärmen und sie mit Eigenwerbung überschwemmen, die Realität sieht schlicht anders aus - genau wie eben auch in einigen Städten der Schweiz.
Ich sehe schon den Breitband-Ausbau scheitern, wenn es so weiter geht wie bisher. Offensichtlich lohnt sich die ganze Geschichte für niemanden, wenn mehrere Anbieter gleichzeitig versuchen, ein Gebiet aufzurüsten. Kaum ein Konsument braucht mehr als einen breitbandigen Internetzugang. Ja, viele sind noch mit kupfertauglichen Geschwindigkeiten zufrieden. Bei den aktuellen Preisen für FTTH ist das auch kein Wunder. Ich wäre gerne bereit, den Preis zu bezahlen. Nur kann/will weder die Swisscom, noch der lokale Kabelnetzbetreiber mir die entsprechende Gegenleistung zur Verfügung stellen. Dabei wohne ich nicht einmal auf dem Land.
Bei ein Werk, dass seine Dienstleistungen bis anhin immer volumenbasiert abrechnet, sehe ich schwarz dass ein attraktives FTTH Angebot herauskommt. Daher sollen die Provider ihr Anschlüsse konfigurieren und die Stadtwerke die Röhren/Kabel verlegen. Ob die Fasern dann schwarz oder beleuchtet abgegeben werde steht auf einem anderen Blatt.
Ein wenig Nachhilfe könnten die Stadtwerke bzw ewz bei der Festlegung der Bandbreiten gebrauchen. Im Zeitalter von Glasfasern sind für asymmetrische Bandbreiten keiner technische Limitation mehr vorhanden!
Ein wenig Nachhilfe könnten die Stadtwerke bzw ewz bei der Festlegung der Bandbreiten gebrauchen. Im Zeitalter von Glasfasern sind für asymmetrische Bandbreiten keiner technische Limitation mehr vorhanden!
Es scheint einfach nicht die ideale Lösung zu geben, hier in Konstanz (scherzhaft natürlich auch Kreuzlingen-Nord) wird auch gerade seitens der Stadtwerke das Glasfaser ausgebaut, jedoch ebenfalls auf Layer 2 Basis. An sich erfreulich und die Jungs geben auch richtig gas, überall in der Stadt verschwinden die Fasern am Boden, jedoch besteht imho die Nachfrage danach nicht. Die Telekom bietet 50 Mbits über Entertain, jeder größere Anbieter (Vodafon, Alice und co) bietet 16Mbit für 30 Euro und wers schneller braucht kann noch KabelBW nutzen mit 100Mbit für 60-70 Euro. Für den Privatmann ausreichend, für Unternehmen evtl. zu wenig.
Trotzdem mit einer 50 Millionen Euro Investition entsprechend teuer.
Natürlich ist ein modernes Glasfasernetz ein Standortvorteil, jedoch evtl. gibt es dafür nicht den großen Bedarf.
Als Internetfreund bin ich jedoch trotzdem dafür
Trotzdem mit einer 50 Millionen Euro Investition entsprechend teuer.
Natürlich ist ein modernes Glasfasernetz ein Standortvorteil, jedoch evtl. gibt es dafür nicht den großen Bedarf.
Als Internetfreund bin ich jedoch trotzdem dafür
Solange die Angebote dann nicht so besch...eiden sind wie beim GlattNet wäre das schon ne Idee obwohl ich eher für das Motto "Schuster bleib bei deinen Leisten" bin.
Ich sage dazu nur folgendes -> http://www.swisscom.ch/de/ghq/media/mediareleases/2011/07/20110711_MM_Glasfaserausbau_Winterthur.html
ich finde klasse diese Idee, wir müssen das gleiches antun wie in Deutschland.
wünsche dir viel erfolg damit.
grüsse
wünsche dir viel erfolg damit.
grüsse
Finde die Idee an sich nicht schlecht, aber ich denke, wenn alles so realisiert wird wie geeplant, gibt es zu Anfang zwar günstige Angebote, aber diese werden sie sicher mit der Zeit wieder angleichen... somit wäre quasi ein Wechsel (der Aufwand) sinnlos! Wie Anonym schon sagte " Schuster bleib bei deinen Leisten"

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