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    <title>CH Internet Szene</title>
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    <description>Insider-Informationen über Schweizer Internet Service Provider. Entwicklungen und Trends, Gerüchte, Diagnosen und Prognosen.</description>
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        <title>RSS: CH Internet Szene - Insider-Informationen über Schweizer Internet Service Provider. Entwicklungen und Trends, Gerüchte, Diagnosen und Prognosen.</title>
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    <title>Commodity Internet: Warmwasser, Heizung, Strom, KabelTV - und Internetanschluss?</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/835-Commodity-Internet-Warmwasser,-Heizung,-Strom,-KabelTV-und-Internetanschluss.html</link>
            <category>Business</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder kennt es: beim Umzug ist es oft die einzige grosse Sorge, dass am neuen Wohnort der Internet-Anschluss nicht funktioniert. Es gab (gibt) genügend Horror-Stories, wo genervte Breitbanduser wochen- oder gar monatelang nicht aufs Netz konnten. Bei anderen existenziellen Diensten hingegen käme kaum jemand auf die Idee, dass sie nicht funktionieren würden: nach dem Kistenschleppen nimmt man ganz selbstverständlich das kalte Bier aus dem Kühlschrank, betätigt die Klospülung, wäscht sich die Hände und genügend warm ist die neue Stube auch. Warmwasser, Heizung, Strom, KabelTV - alles Commodity und im Mietzins oder in den Nebenkostenabrechnung inklusive (abgesehen vom Stromverbrauch - der Anschluss ist jedoch vorhanden). Deshalb ist es eigentlich verwunderlich, dass der Internetanschluss auch 10 Jahre nach Erfindung von Breitband noch fast nirgens im Mietvertrag inklusive ist. Liegt das am Desinteresse der Liegenschaftenbesitzer? Oder gibt es immer noch zuviele Menschen in der Schweiz, die ohne Netzanschluss leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre so bequem: Cat-5 Kabel einstecken, v4 und v6 Adressen via DHCP, läuft, schnell. Kein Formularkrieg mit dem Provider, keine nervigen Anrufe mit dem überlasteten Callcenter, keine individuelle und vergleichsweise hohe Rechnung für ein popeliges ADSL mit Upstreambandbreite, die den Namen nicht mal verdient, kein blödes Cablemodem, das am falschen Ort in der Wohnung steht, keine Mahnung vom Provider, weil die Rechnung wieder mal untergegangen ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billiger würde Commodity-Internet übrigens auch - sogar massiv billiger, denn für den Serviceprovider entfällt die individuelle Rechnungsstellung, und damit sinkt der administrative Aufwand massiv. Das bereits &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/834-Einmann-Provider-Routerless-legt-sich-mit-ewz-an-und-ruft-die-WEKO-auf-den-Plan.html&quot;&gt;erwähnte Referenzprojekt&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.init7.ch/&quot;&gt;uns&lt;/a&gt; kostet CHF 17.45 pro Port und Monat (netto). Wobei: ein &quot;Port&quot; ist FastEthernet, symmetrisch. Also 100000/100000, um in der Breitband-Terminologie zu bleiben. Das Gebäude ist mit FTTB (Fibre to the Building / Gigabit-Ethernet) ohne Überbuchung erschlossen, und damit befindet der Flaschenhals nicht mehr beim Internetanschluss, beim beschränkten Upstream oder beim Serviceprovider, sondern beim WLAN Accesspoint oder der Firewall ohne Wirespeed Durchsatz... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht so Commodity-Internet der Zukunft aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Anfragen von Liegenschaftenverwaltungen, Hotels, Wohnbaugenossenschaften etc. sind willkommen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 23:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>commodity</category>
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    <title>Einmann-Provider Routerless legt sich mit ewz an und ruft die WEKO auf den Plan</title>
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            <category>Business</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c7713fd7-d7fb-452c-9945-cb197a289192&quot;&gt;10vor10 hat einen souveränen Beitrag&lt;/a&gt; über Fibre-to-the-Home gemacht. Kurz gesagt geht es darum, dass ewz ihre Zürinet-Anschlüsse für das &quot;Internet-Teilet-Modell&quot; verweigert, und die &lt;a href=&quot;http://www.weko.admin.ch/&quot;&gt;WEKO&lt;/a&gt; das Problem jetzt untersucht. Der Einmann-Provider &lt;a href=&quot;http://www.routerless.com/&quot;&gt;Routerless&lt;/a&gt; propagiert dieses Modell, indem er z.B. einen VDSL Anschluss in ein Haus bestellt und dort mittels Cat-5e Verkabelung und einem kleinen Switch mehrere Haushalte bedient. Ein so geteilter Breitband-Anschluss kostet dann für den Endkunden nur 30 Franken pro Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object data=&quot;http://www.sf.tv/videoplayer/embed/c7713fd7-d7fb-452c-9945-cb197a289192&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; style=&quot;width:640px;height:386px&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.sf.tv/videoplayer/embed/c7713fd7-d7fb-452c-9945-cb197a289192&quot;/&gt;&lt;param name=&quot;quality&quot; value=&quot;high&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c7713fd7-d7fb-452c-9945-cb197a289192&quot; alt=&quot;zum Videoportal des Schweizer Fernsehens&quot;&gt;10vor10 vom 20.08.2010&lt;/a&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WEKO hat also wieder mal einen neuen Fall, ausnahmsweise mal nicht gegen Swisscom...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir aber fast wichtiger scheint ist die Frage, ob es wirklich FTTH (Fibre to the Home) sein muss, oder eigentlich auch FTTB (Fibre to the Building) mit Cat-5e Verkabelung reicht... letzteres haben wir (&lt;a href=&quot;http://www.init7.ch/&quot;&gt;Init7&lt;/a&gt;) nämlich &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/593-Fibre-to-the-home-FTTH-Betatest.html&quot;&gt;bereits 2006 realisiert&lt;/a&gt;. Dieses Setup ist nach wie vor in Betrieb. Natürlich ist Layer-2 Openaccess wie von ewz Zürinet propagiert auf einer Billig-Switch-Infrastruktur à la Routerless nicht möglich. Zudem gäbe es noch einige weitere technische und administrative Fragen, die zu erörtern wären. Jedoch kann man - Glasfaserzuleitung vorausgesetzt - auf diesem relativ billigen Setup sehr viel (notabene symmetrische) Bandbreite ins Haus liefern, während &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/786-Thinking-FTTH-Fibre-to-the-home.html&quot;&gt;die ewz Zürinet Anschlüsse einerseits künstlich kastriert&lt;/a&gt; und andererseits wegen dem Layer-2 Modell schlicht und ergreifend zu teuer sind. Um &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/823-Tages-Anzeiger-Schweizer-Elektrizitaetswerke-planen-eine-landesweite-Datenautobahn.html&quot;&gt;mich selber zu zitieren&lt;/a&gt; (1. Juni 2010): &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;Das [...] favorisierte Layer-2 FTTH mit aktiven Komponenten ist bereits scheintot, bevor es überhaupt richtig zum Leben erwachte.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Zum Thema FTTB / Cat-5e kommt hier in ein paar Tagen ein Update ... Init7 steht kurz vor dem Abschluss eines Referenzprojektes. Soviel sei schon verraten: GigE ins Gebäude, FastE (symmetrisch!) für jeden Endkunden ... oder wie ich immer wieder mal zu sagen pflege: &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/812-Post-von-Cablecom,-Abt.-Public-Affairs-oder-So-funktioniert-Lobbying.html&quot;&gt;Adieu popeliges ADSL!&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 21 Aug 2010 04:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>Tages-Anzeiger (SDA): «Überwachungswahn der Beamten in Bern»</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/833-Tages-Anzeiger-SDA-UEberwachungswahn-der-Beamten-in-Bern.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tages-Anzeiger respektive die Nachrichtenagentur SDA bringen es im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/berwachungswahn-der-Beamten-in-Bern/story/12403271&quot;&gt;«Überwachungswahn der Beamten in Bern»&lt;/a&gt; exakt auf den Punkt, was vom &lt;a href=&quot;http://www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/dokumentation/mi/2010/2010-05-19.html&quot;&gt;Entwurf der BÜPF-Revision&lt;/a&gt; zu halten ist: Nichts. Die übereifrigen Überwacher in Bern wollen unter anderem den &quot;Bundestrojaner&quot;, obwohl er in Deutschland grandios gescheitert ist und vom dortigen Verfassungsgericht abgelehnt wurde. Und soooo anders als jenes unserer nördlichen Nachbarn ist unser Rechtsverständnis nun mal nicht - der Bundestrojaner würde auch am Bundesgericht scheitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Community-Kollege &lt;a href=&quot;http://www.spale.com/&quot;&gt;Pascal Gloor&lt;/a&gt;, u.a. &lt;a href=&quot;http://www.piratenpartei.ch/node/108&quot;&gt;Vizepräsident&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;http://www.piratenpartei.ch/&quot;&gt;Piratenpartei der Schweiz&lt;/a&gt; kommt im Artikel prominent zu Wort, und er droht im Namen der Piraten auch gleich mit dem Referendum gegen das neue BÜPF. Selbstverständlich werde ich dieses Referendum gegen dieses unmögliche neue BÜPF unterstützen, falls es denn tatsächlich im nationalen Parlament beschlossen werden sollte. 
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    <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 21:48:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Monat hat 56 Tage</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/832-Ein-Monat-hat-56-Tage.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/829-Noch-365-Tage-bis-Null-in-einem-Jahr-ist-der-IPv4-Pool-von-IANA-leer.html&quot;&gt;Am 14. Juli stand der IPv4-Countdown bei 365 Tagen&lt;/a&gt;. Heute, einen Monat später, auf 308. Der Countdown läuft also fast doppelt so schnell wie vor einem Monat angenommen, und dies während der Sommerpause. Ich finde das einigermassen beängstigend, denn es zeigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) dass korrekte Prognosen für das Ende von IPv4 fast unmöglich sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) dass es noch viel schneller geht als die meisten wahrhaben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand heute bei &lt;a href=&quot;http://www.potaroo.net/tools/ipv4/&quot;&gt;Potaroo&lt;/a&gt;: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;Projected IANA Unallocated Address Pool Exhaustion: 19-Jun-2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projected RIR Unallocated Address Pool Exhaustion: 21-Feb-2012&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; In den vergangenen 31 (realen) respektive 56 (Countdown) Tagen bekam &lt;a href=&quot;http://www.apnic.net/&quot;&gt;APNIC&lt;/a&gt; wieder &lt;a href=&quot;http://www.ipv4depletion.com/?p=440&quot;&gt;2* /8 IPv4 Adressblöcke zugewiesen&lt;/a&gt;, und es werden nicht die letzten /8 Blöcke sein dieses Jahr. Der Adressverbrauch in Asien ist enorm, das muss man einfach mal zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweisen möchte ich auf die &lt;a href=&quot;http://www.ipv4depletion.com/&quot;&gt;IPv4-Depletion&lt;/a&gt; Site. Nebst den regelmässigen Updates gibt es einen &lt;a href=&quot;http://www.ipv4depletion.com/?page_id=77&quot;&gt;Prognosen-Kalkulator&lt;/a&gt;, wo man selber verschiedene Szenarien nachrechnen kann (unbedingt die Video-Erklärung anschauen!). 
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    <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 21:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>WOZ: ÜPF (Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr des Bundes) sei technisch «völlig inkompetent»</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/831-WOZ-UEPF-Dienst-UEberwachung-Post-und-Fernmeldeverkehr-des-Bundes-sei-technisch-voellig-inkompetent.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Woche war in der &lt;a href=&quot;http://www.woz.ch/&quot;&gt;WOZ&lt;/a&gt; (Wochenzeitung) ein brisanter Artikel mit dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.woz.ch/artikel/2010/nr31/schweiz/19592.html&quot;&gt;&quot;Überforderte Überwacher&quot;&lt;/a&gt; zu lesen. Massiv die Vorwürfe der WOZ an den ÜPF (Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr), die Stelle in der Bundesverwaltung, die für die Umsetzung des &lt;a href=&quot;http://www.admin.ch/ch/d/sr/c780_1.html&quot;&gt;BÜPF&lt;/a&gt; respektive &lt;a href=&quot;http://www.admin.ch/ch/d/sr/c780_11.html&quot;&gt;VÜPF&lt;/a&gt; zuständig ist: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;«Die haben zu viele amerikanische Polizeiserien geguckt», sagt ein Mitarbeiter eines Internetproviders. Er spricht vom Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr des Bundes. Kurz: ÜPF. In der Providerszene geniesst dieser Dienst einen schlechten Ruf: Er sei «technisch inkompetent», bedrohe die kleinen Firmen in ihrer Existenz und verfüge über zu viel Macht. [...] Der ÜPF kann durch von ihm verfasste technische Richtlinien neue Arten der Kommunikationsüberwachung einführen. So werden faktisch neue Arten des Eingriffs in die Grundrechte Betroffener geschaffen, ohne dass dem ein demokratischer Gesetzgebungsprozess zugrunde liegt. Derzeit wird das Überwachungsgesetz BÜPF zwar revidiert (ein Entwurf befindet sich in der Vernehmlassung), aber statt dass er die Ergebnisse dieses Prozesses abwarte, sei der ÜPF in seinem Eifer nicht zu bremsen, so ein Kritiker: «Die sind Legislative und Exekutive in Personalunion und werden ihrerseits von niemandem ernsthaft kontrolliert.»&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Der ÜPF wollte zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;Die WOZ hätte den Zuständigen des Diensts Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr gerne in einem Interview mit den Vorwürfen konfrontiert. Es gab aber nur vorgefertigte schriftliche Antworten. [...]&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Aug 2010 15:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>WLAN-Datenmüll der Google-Streetview-Autos und Datenschützer Thür</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/830-WLAN-Datenmuell-der-Google-Streetview-Autos-und-Datenschuetzer-Thuer.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war doch vor ein paar Wochen ein Aufschrei von &lt;a href=&quot;http://www.edoeb.admin.ch/org/00446/index.html?lang=de&quot;&gt;Datenschützer Thür&lt;/a&gt;, vielfältig orchestriert von der gesammelten Medienlandschaft, als ruchbar wurde, dass die Google-Streetview-Autos nicht nur Bildli von Strassen und Vorgärten machen, sondern auch gleichzeitig quasi als &lt;a href=&quot;http://www.wardriving.ch/&quot;&gt;Wardriver&lt;/a&gt; unterwegs seien. Wie schlimm, wie böse! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google hatte, aufgrund des medialen Drucks, und wohlwissend, dass eh nur wertloser WLAN-Datenmüll gesammelt worden ist, den Datenbestand unabhängigen britischen Experten zur Analyse überlassen (in England und anderswo hatten die Google Autos ebenfalls WLAN Traffic aufgezeichnet). Diese Experten berichten jetzt, was sie gefunden haben: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/netze/meldung/Britischer-Datenschuetzer-findet-in-Googles-WLAN-Datensammlung-keine-persoenliche-Daten-1048294.html&quot;&gt;Nichts&lt;/a&gt;. Was zu erwarten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich jetzt fragen, ob der oberste Datenschützer &lt;br /&gt;
a) keine Ahnung von WLAN hat&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
b) jede mediale Gelegenheit nutzt, um Google ans Bein zu pissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist m.E. bedenklich. Für a) gibt es zumindest Experten, die man fragen könnte. Man darf sich auch fragen, ob 9 Jahre auf dem 60-Prozent-Datenschutz-Sessel nicht etwa genug sind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt noch die Überlegung, was man mit WLAN Daten à la Google anstellen könnte ... vielleicht nette WLAN Hotspot-Karten zeichnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.blogg.ch/uploads/regensdorf.jpg&quot; alt=&quot;wardriving.ch Karten von Regensdorf&quot;&gt;&lt;br /&gt;
(Bild wardriving.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag (9. August 2010): Journalist René Rödiger weist im Kommentarfeld auf seinen &lt;a href=&quot;http://www.tagblatt.ch/magazin/wissen/tb-di/Der-grosse-Fehler-der-keiner-ist;art2880,1546318&quot;&gt;korrekt recherchierten Artikel im Tagblatt&lt;/a&gt; hin. Danke! 
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    <pubDate>Sat, 07 Aug 2010 02:26:00 +0200</pubDate>
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    <title>Noch 365 Tage bis Null - in einem Jahr ist der IPv4 Pool von IANA leer</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/829-Noch-365-Tage-bis-Null-in-einem-Jahr-ist-der-IPv4-Pool-von-IANA-leer.html</link>
            <category>Networks</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.blogg.ch/uploads/ipv4-depletion-in-one-year.png&quot; alt=&quot;IPv4 Depletion in One Year&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;20&quot;&gt; &quot;You have been warned.&quot; Es ist &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/743-IPv6-now!.html&quot;&gt;alles&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/805-IPv6-in-der-oeffentlichen-Verwaltung-am-Beispiel-von-Winterthur-aktuell-kein-Handlungsbedarf.html&quot;&gt;schon&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/783-Preaching-IPv6!.html&quot;&gt;gesagt&lt;/a&gt; worden zur IPv4 Depletion. Der Zähler steht heute bei Minus 365, und das ist mindestens einen Blog-Beitrag wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.potaroo.net/tools/ipv4/&quot;&gt;Potaroo&lt;/a&gt; meldet heute: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;Projected IANA Unallocated Address Pool Exhaustion: 14-Jul-2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projected RIR Unallocated Address Pool Exhaustion: 16-Mar-2012&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Notiert sei auch, dass der Zähler sich in den letzten Tagen nicht pro Tag -1 verändert hat, sondern eher -3 oder -4. Ob das bereits der Anfang des prognostizierten End-of-Sale Rush ist? Vielleicht erwachen jetzt auch &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/805-IPv6-in-der-oeffentlichen-Verwaltung-am-Beispiel-von-Winterthur-aktuell-kein-Handlungsbedarf.html&quot;&gt;die letzten Ignoranten&lt;/a&gt;, denn der Countdown zählt unerbittlich. Wer immer noch glaubt, er habe ja genügend IPv4 Adressen auf der Halde, und deshalb sei IPv6 kein Thema, der soll sich mal Slide 7 der aktuellen Version meiner &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/uploads/IPv6-deployment-for-the-IPv4-clueful-heise-ipv6-conference.pdf&quot;&gt;IPv6 Slides&lt;/a&gt; ansehen. Und weil es so schön ist, erhalte ich hier der Nachwelt noch ein Screenshot von den Kollegen von &lt;a href=&quot;http://ipv6.he.net/statistics/&quot;&gt;Hurricane Electric&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 00:33:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ist Cloud Computing ein Jobkiller?</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/828-Ist-Cloud-Computing-ein-Jobkiller.html</link>
            <category>Business</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ami-partners.com/index.php?target=news&amp;mode=details&amp;news_id=129&quot;&gt;Eine Studie von AMI-Partners&lt;/a&gt; behauptet, dass in der nächsten Dekade über 200000 Jobs im KMU-IT-Support Business verloren gehen werden, weil immer mehr IT Dienste in die Cloud abwandern würden: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;The rapid growth of cloud computing is making it much easier for SMB channel partners to provide a broader range of offerings on a 24/7 basis at a lower cost and with fewer IT staff. These offerings include services such as SaaS and managed IT services. As a result, SMB channel partners could lose more than 200,000 IT jobs over the next decade according to AMI Partners recent Cloud Computing Research studies.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Diese Behauptung ist einigermassen bemerkenswert. Klar würde die IT-Infrastruktur eines KMU-Betriebs durch Auslagerung in die Cloud vereinfacht, aber LAN, Firewall und Desktops braucht es weiterhin, und zudem glaube ich nicht, dass viele KMUs mit konservativer IT-Strategie vieles kurzfristig ändern werden. Insofern kann man die Studie wohl als Heisse Luft klassifizieren. Sie ist heftig umstritten bei &lt;a href=&quot;http://www.readwriteweb.com/cloud/2010/07/skeptical-cloud-study-small-bu.php&quot;&gt;ReadWriteWeb&lt;/a&gt;. Der Co-Gründer von &lt;a href=&quot;http://www.cloudsigma.com/&quot;&gt;CloudSigma&lt;/a&gt;, einem Schweizer Cloud Anbieter, behauptet im Kommentar sogar das Gegenteil: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;From our experience we would argue the opposite. Small businesses adopting the cloud are able to compete much more effectively with large corporations by deploying much more sophisticated, integrated IT whose entry point in traditional hardware just wouldn&#039;t be commercial.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Irgendwie wiederholt sich die Geschichte. Vor langer Zeit waren mal COBOL Spezis gefragt. Irgendwann kamen Client-Server Anwendungen, und der Mainframe wurde vielerorts redunant und dessen Experten landeten auf der Strasse. Warum? Sie konnten oder wollten sich nicht (mehr) mit der Entwicklung der Industrie mitgehen ... und das wird beim nächsten Challenge Cloud Computing nicht anders sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt: Cloud Computing stand letztes Jahr ganz oben im Hype Cycle. Das Tal der Tränen kommt vermutlich erst noch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.blogg.ch/uploads/hypecycle-2009.jpg&quot; alt=&quot;Hype Cycle 2009&quot;&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 23:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>Leuenberger geht - wird jetzt alles anders in der Schweizer Telekommunikationspolitik?</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Gedanken bei &lt;a href=&quot;http://klarsicht.mattschiibe.ch/2010/07/09/leuenberger-geht-kabler-zittern-vor-sommaruga/&quot;&gt;klarsicht.mattschiibe&lt;/a&gt;: man hofft, dass Ständerätin und Konsumentenschützerin &lt;a href=&quot;http://www.sommaruga.ch/&quot;&gt;Simonetta Sommaruga&lt;/a&gt; das Amt von &lt;a href=&quot;http://www.uvek.admin.ch/org/vorsteher/00481/index.html&quot;&gt;Bundesrat Moritz Leuenberger&lt;/a&gt; und auch das &lt;a href=&quot;http://www.uvek.admin.ch/&quot;&gt;UVEK&lt;/a&gt; übernehmen würde, denn Sommaruga verstehe etwas von Telekommunikation. &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;[...] Gerüstet mit diesem Wissen würde Simonetta Sommaruga nicht nur zum Schreckgespenst der Telcos, auch das Bundesamt für Kommunikation fühlte sich zunehmend in seiner Ruhe gestört. Bakom-Chef Martin Dumermuth konnte sich diese Woche an der jährliche Pressekonferenz darum auch eine spitze Bemerkung in Richtung Sommaruga nicht verkneifen. [...]&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Oder wie ich diese Woche &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/826-BAKOM-Studie-Der-schweizerische-Telekommunikationsmarkt-im-internationalen-Vergleich.html&quot;&gt;hier schon notierte&lt;/a&gt;: &quot;Das BAKOM, Staatstelle von Swisscoms Gnaden...&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(via &lt;a href=&quot;http://www.digichris.info/?p=1247&quot;&gt;digichris&lt;/a&gt;) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Jul 2010 14:27:00 +0200</pubDate>
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    <title>BAKOM Studie: Der schweizerische Telekommunikationsmarkt im internationalen Vergleich</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/826-BAKOM-Studie-Der-schweizerische-Telekommunikationsmarkt-im-internationalen-Vergleich.html</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder &quot;erfrischend&quot; ist die jährliche Studie des BAKOM: &lt;a href=&quot;http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/19824.pdf&quot;&gt;Der schweizerische Telekommunikationsmarkt im internationalen Vergleich&lt;/a&gt;. Darin wird schwarz auf weiss dokumentiert, dass es der Schweizerischen Telekommunikationsindustrie (lies: Swisscom, ein bisschen Orange und ein bisschen Sunrise, marginal Cablecom) sehr gut geht und die CH-KonsumentInnen weiterhin staatlich sanktioniert gemolken werden dürfen. Das BAKOM notiert dabei eigenartige Interpretationen: der Preis für die Festnetzterminierung bezeichnet man als &quot;günstig&quot; mit 0.76 Eurocent, nur gerade 0.03 Eurocent unter dem Europäischen Mittel (Seite 8 der Präsentation). Die entbündelte Kupferleitung kostet 43% mehr als der Europäische Durchschnitt und ist sogar noch teurer geworden gegenüber 2008 (Seite 9), das BAKOM titelt &quot;Entbündelung der letzten Meile: Schweiz über EU-Preisdurchschnitt&quot; und beim Vergleich des Mbps-Preises eines Breitbandanschlusses nimmt man kurzerhand die OECD-Länder statt den EU-Ländern als Referenz, denn dann steht die Schweiz besser da: Man ist nämlich fast 3x günstiger als Mexiko! ... &lt;b&gt;Trommelwirbel&lt;/b&gt; ... und übersieht geflissentlich, dass man pro Mbps Breitbandanschluss in England fast viereinhalbmal weniger zahlt (Seite 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Mobilterminierung sieht es noch düsterer aus, die Schweiz ist, abgesehen von Bulgarien, mit Abstand am teuersten in Europa, und die Mobiltelefonie ist mittlerweile fast um den Faktor zwei teurer als im restlichen Europa (Seite 11 und 12). Wen wunderts, dass die Schweizer Mobilfunkerträge pro Kunde exorbitant hoch bleiben (Seite 13)? Das BAKOM, Staatstelle von Swisscoms Gnaden, hält im Fazit fest: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt; Investitionen im Telecommarkt sind im Vergleich mit Europa nicht überdurchschnittlich, trotz komfortablen Erträgen der Fernmeldeunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Konditionen für den Netzzugang sind unterschiedlich: für die Interkonnektion kompetitiv, für die Entbündelung weniger günstig als in der EU und im Mobilfunk teuer. Dies schlägt auf die Wettbewerbsintensität und die Endkundenpreise in den jeweiligen Segmenten durch.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; &quot;Kompetitiv&quot; meint in dem Fall &quot;auf Niveau des EU-Durchschnitts&quot;. &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/467-BAKOM-Studie-der-Schweizer-Telecomsektor-im-EU-Vergleich.html&quot;&gt;Jahr&lt;/a&gt; für &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/670-Statusbericht-Letzte-Meile-vom-BAKOM.html&quot;&gt;Jahr&lt;/a&gt; wird von staatlicher Seite die selbe Misere festgestellt, passiert ist bislang nichts bis wenig, und deshalb ist die Prognose wohl nicht falsch, dass auch diese Statistik in irgendeiner Schublade versauern wird. Bis zum nächsten Jahr! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:37:00 +0200</pubDate>
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    <title>5000$ für eine C-Klasse (/24) IP Adressen? </title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/825-5000-fuer-eine-C-Klasse-24-IP-Adressen.html</link>
            <category>Networks</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ein paar Tagen bekam ein mir bekannter Netzwerkadministrator einer grösserer Institution folgendes Email (anonymisiert): &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;From: [...] [mailto: [...] ] &lt;br /&gt;
Sent: Friday, July 02, 2010 12:55 PM&lt;br /&gt;
To: [...]&lt;br /&gt;
Subject: Request for IP address space 111.222.33.0/24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hello,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
According to Whois data, you company owns the following&lt;br /&gt;
IP address space:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111.222.33.0/24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We would like to get this block of IP addresses for our business&lt;br /&gt;
needs. Is it possible to assign this block for our company with &lt;br /&gt;
PI (Provider Independent) or PA (Provider Assigned) status?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We ready to pay about $5,000 for the net block itself&lt;br /&gt;
and all related procedures.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Would you be interested in such an offer? The amount of compensation &lt;br /&gt;
is subject to negotiation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
Kind regards,&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] Sales Team&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
New York, NY [...]&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Dass &lt;a href=&quot;http://www.iana.org/assignments/ipv4-address-space/ipv4-address-space.xml&quot;&gt;der verfügbare Pool an IPv4 Adressen&lt;/a&gt; nächstens &lt;a href=&quot;http://www.potaroo.net/tools/ipv4/&quot;&gt;erschöpft&lt;/a&gt; ist, weiss man natürlich längst. Doch jetzt scheint die &quot;Endzeitstimmung&quot; so richtig in Fahrt zu kommen. Wieviel ist ein /24 PI Space wert? Kann man tatsächlich 5000$ zahlen wollen für eine C-Klasse? Heute vielleicht noch nicht, aber in allzunaher Zukunft vermutlich schon. Der kaufwillige Spammer hat offenbar eine grössere Zahl von Emails losgetreten, jedenfalls wurde es in der NANOG Mailingliste &lt;a href=&quot;http://mailman.nanog.org/pipermail/nanog/2010-July/023301.html&quot;&gt;diskutiert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher ist es sinnvoll, dass der langsam entstehende IPv4 Markt in irgendeiner Form reguliert werden muss. Die RIR&#039;s RIPE, ARIN etc. machen sich diesbezüglich einige Gedanken, denn verhindern wird man diesen Schwarzmarkt nicht können. Allerdings sind einige Probleme zu bedenken - &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/IPv4_address_exhaustion#Markets_in_IP_addresses&quot;&gt;eine ziemlich gute Zusammenfassung zum Stand der Dinge ist bei Wikipedia notiert&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 Jul 2010 23:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>ewz zürinet rentiert nicht, sagt ewz-Direktor Ammann. ALO kommt. Und openaxs laviert.</title>
    <link>http://www.blogg.ch/index.php?/archives/824-ewz-zuerinet-rentiert-nicht,-sagt-ewz-Direktor-Ammann.-ALO-kommt.-Und-openaxs-laviert..html</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/das_glasfasernetz_in_zuerich_kann_nicht_rentieren_1.5952973.html&quot;&gt;Die NZZ interviewt ewz-Direktor Ammann&lt;/a&gt; zur Fehlkalkulation ewz Zürinet: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;NZZ: Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) will mit der Swisscom ein flächendeckendes Glasfasernetz für 430 Millionen Franken erstellen. Das wirft das ursprüngliche Geschäftsmodell eines EWZ-Glasfasernetzes über den Haufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Ammann: Ja. Wir gingen bei der ursprünglichen Vorlage davon aus, dass wir alleine und nach wirtschaftlichen Kriterien bauen, also nur Geschäftskunden und dicht besiedelte Wohngebiete anschliessen. Dafür waren 200 Millionen Franken vorgesehen. Geplant war, dass die Investitionen sich in rund zehn Jahren amortisieren und das Geschäft eigenwirtschaftlich ist. Neu werden wir mit der Swisscom in 8 Jahren die ganze Stadt erschliessen. Dies bedingt sehr hohe Investitionen, die sich nicht bereits über 10 Jahre hinweg rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NZZ: Wie sieht der Zeithorizont aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ammann: Das Investitionsvorhaben hat Langzeitcharakter, wir rechnen mit 30 bis 40 Jahren. Für Zürich ist das Netz jedoch eine riesige Chance. Zürich erhält damit ein hochmodernes Kommunikationsnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NZZ: Jetzt argumentieren sie volkswirtschaftlich. Betriebswirtschaftlich sieht es für das EWZ jedoch traurig aus. Das Glasfasernetz rentiert nun doch nicht. Dabei sagte die Stadt vor drei Jahren, das Projekt berge kaum Risiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ammann: Damals wussten wir nicht, dass die Swisscom auch ein Netz bauen will. Innerhalb von zehn Jahren schwarze Zahlen zu schreiben bei derart hohen Investitionen, geht nicht. Auch die Swisscom hat das realisiert. Das Glasfasernetz ist zum klassischen Infrastrukturprojekt geworden.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Derweil propagiert der Verband &lt;a href=&quot;http://www.openaxs.ch/&quot;&gt;openaxs&lt;/a&gt; neu auch Layer-1 FTTH, wie &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/823-Tages-Anzeiger-Schweizer-Elektrizitaetswerke-planen-eine-landesweite-Datenautobahn.html&quot;&gt;ich vor ein paar Tagen bereits gefordert&lt;/a&gt; habe. In einer Mitteilung, die leider nicht online ist, schreibt openaxs: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;Per 1. Januar 2011 lancieren die openaxs-Partner in mehreren Städten der Schweiz ein FTTH-Netzangebot auf Layer 1. Damit wird den Telekomanbietern auch der Zugang auf die Glasfaser-Infrastruktur der Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Angebots reagiert openaxs auf die Ankündigung der Swisscom, selber in den Layer 1 Markt einzutreten. Die Produkt- und Preis-Parameter werden sich im vergleichbaren Rahmen wie diejenigen der Swisscom bewegen. Genauere Angaben dazu werden im Herbst 2010 veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot wird vorerst in den Städten der aktuellen openaxs-Partner wie zum Beispiel Basel, Bellinzona, Bern, Freiburg, Genf, Luzern, St. Gallen verfügbar sein. Da der Verbund openaxs stetig wächst, wird auch die regionale Verfügbarkeit rasant zunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerngeschäft der EVU bleibt im Telekombereich weiterhin die Erbringung attraktiver Services auf der Transportebene (Layer 2). Hier bieten die openaxs-Partner diskriminierungsfreien Zugang zum Glasfaser-Netz und sorgen somit dafür, dass echter Wettbewerb unter den Service-Anbietern spielen kann.&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Man ist sich offenbar bei openaxs nicht mehr sicher, wie die Strategie wirklich aussehen soll. Noch gibt es Layer-2-FTTH Durchhalteparolen, aber wer weiss schon, was in ein paar Monaten das Mass der Dinge sein wird ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swisscom ihrerseits hat das erwartete ALO (Access Line Optical) Produkt in den Städten Fribourg, Genève und Lausanne für die zweite Jahreshälfte angekündigt. ALO ist ein &lt;b&gt;kommerzieller&lt;/b&gt; und kein regulierter Service und besteht aus einer oder zwei Glasfasern von der Swisscom-Zentrale zum Endkunden (technisch analog der TAL Kupferleitung) und ermöglicht es, Drittprovidern ein FTTH Service auf eigener Infrastruktur zu bauen (Layer-1 FTTH). Der Preis soll CHF 39.00 für eine Glasfaser und CHF 117.00 für zwei Fasern betragen (wie die Rechnung 2*CHF 39.00 = CHF 117.00 aufgehen soll, weiss man nur bei Swisscom...). Damit hat Swisscom die openaxs-Leute unter Zugszwang gesetzt, die oben zitierte Meldung scheint jedenfalls nicht 100% ausgegoren und überzeugend zu sein. 
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    <pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:05:00 +0200</pubDate>
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    <title>Tages-Anzeiger: &quot;Schweizer Elektrizitätswerke planen eine landesweite Datenautobahn&quot;</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter Artikel im Tages-Anzeiger von gestern: &lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schweizer-Elektrizitaetswerke-planen--eine-landesweite-Datenautobahn-/story/11002881&quot;&gt;Schweizer Elektrizitätswerke planen eine landesweite Datenautobahn&quot;&lt;/a&gt;. 11 regionale und lokale Energieversorger haben sich im Verband &lt;a href=&quot;http://www.openaxs.ch/&quot;&gt;OpenAXS&lt;/a&gt; zusammengeschlossen, um ein &quot;Gegengewicht&quot; zu Swisscom zu bilden: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;Die Elektrizitätswerke wollen verhindern, dass die Swisscom sich zur Alleinherrscherin auf dem Glasfasernetz aufschwingen kann. Deshalb haben sie mit Franz Stampfli einen erfahrenen Telekommunikationsspezialisten an die Spitze des Verbandes Openaxs gewählt. [...]&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Stampfli, ex-Alcatel-Chef in der Schweiz, soll dem seit längerer Zeit vor sich hin dümpelnden OpenAXS Verband neuen Schwung verleihen. Doch dieses Unterfangen kommt vermutlich der Quadratur des Kreises ziemlich nahe. Stampfli: &lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;«Dabei wurde mir klar, dass das Glasfasernetz gesamtschweizerisch verbunden sein muss. Nur so kann es kostengünstig betrieben werden. Ein Flickenteppich genügt nicht»&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt; Doch genau so ein Flickenteppich sind die einzelnen Städitschen Glasfasernetze, die sich ja im Allgemeinen im Besitz der politischen Gemeinden befinden. Nur schon dieser Umstand macht die Agilität der Energieversorger zunichte, und dieser träge Haufen dann noch mit dem Apparat OpenAXS koordinieren zu wollen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Beispiele: St. Gallen nimmt neben Zürich eine &lt;a href=&quot;http://www.glasfasernetz.sgsw.ch/&quot;&gt;Vorreiter-Rolle&lt;/a&gt; ein, hat die Volksabstimmung zum Ausbau des Glasfasernetzes bereits hinter sich, und man setzt auf Layer-2 FTTH mit aktiven &lt;strike&gt;und notabene teuren - wen wunderts - Alcatel&lt;/strike&gt; Komponenten. [Update / Korrektur: ewz Zürinet basiert auf Alcatel-Hardware, sgsw St.Gallen verwendet Ericsson-Komponenten.] In Bern braucht es keine Volksabstimmung, die &lt;a href=&quot;http://www.ewb.ch/de/angebot/telecom/uebersicht.html&quot;&gt;ewb kann selbständig fuhrwerken&lt;/a&gt;. &lt;a href=&quot;http://stadtwerk.winterthur.ch/&quot;&gt;Winterthur&lt;/a&gt; liegt zurück, die vom &lt;a href=&quot;http://www.matthiasgfeller.ch/&quot;&gt;zuständigen Stadtrat&lt;/a&gt; angekündigte Abstimmung im 2010 ist mittlerweile gestorben, es liegt noch nicht einmal eine Weisung zu handen des Stadtparlaments vor. In &lt;a href=&quot;http://www.baldata.ch/&quot;&gt;Basel&lt;/a&gt; favorisiert man ein Layer-1 FTTH und will den Serviceprovidern den Betrieb der des notwendigen Equipments überlassen, indem man bloss unbeleuchtete Glasfasern bis zum Endkunden anbietet. &lt;a href=&quot;http://www.stadt-zuerich.ch/ewz/de/index/telecom/ewz_zuerinet.html&quot;&gt;Zürichs ewz&lt;/a&gt; hingegen setzt wiederum auf Layer-2 FTTH und hat bereits ca. 8000 Haushalte erschlossen, die sogenannte &quot;Take-Rate&quot;, also die Zahl der aktiven Anschlüsse ist jedoch verschwindend gering und dümpelt bei 5%, die sich zudem auf nicht weniger &lt;a href=&quot;http://www.stadt-zuerich.ch/ewz/de/index/telecom/ewz_zuerinet/uebersicht_serviceprovider.html&quot;&gt;als 12 Serviceprovider&lt;/a&gt; verteilen. Und zu allem OpenAXS-Elend ist ewz nicht mal Mitglied im Verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem ist man sich im OpenAXS Verband überhaupt nicht einig, wie die Produkte respektive die Port-Bandbreiten koordiniert werden sollen. St.Gallen hat ein 30mbps/30mbps Profil implementiert, während in Zürich man künstlich &quot;kastrierte&quot; asymmetrische Profile wie 10mbps/2mbps vorherrschen und die interessanten symmetrischen Profile für Heimanwender gar nicht zahlbar sind. Dies nur unter der Prämisse, die existierenden hochpreisigen Business-Anschlüsse nicht zu kanibalisieren, die Kehrseite ist jedoch, dass sich kaum jemand für FTTH interessiert, denn die Differenzierung zu herkömmliche ADSL-, VDSL- oder Cable-Anschlüssen ist marginal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt sind die unterschiedlichen Vorstellungen der Preisgestaltung für unbeleuchtete Glasfasern. Preise von (vernünftigen) 90 Rappen pro Meter und Jahr für ein Darkfibre-Paar bis zu (wucherpreisigen) 15 Franken für die selbe Leistung sind an der Tagesordnung - je nachdem in welcher Stadt man als Kunde eine Glasfaser einkaufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel einfacher hat es da Swisscom: auch wenn das einstige PTT-Denken noch nicht ganz überwunden ist, hat man doch klare Vorstellungen über Produkte, Services und Optionen. Es gibt ein national einheitliches Produkt, eine straffe Umsetzung und vorhandene Provisionierungs-Systeme. Das ist um ein vielfaches zielführender als der Flickenteppich der Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht gibt es nur zwei Ansätze für die Energieversorger: entweder a) ein reines Layer-1 FTTH ab den Ortszentralen, wo Swisscom und alle anderen Serviceprovider ihr eigenes Equipment betreiben, und die Fibre zum Haushalt in einem System à la TAL-Kupferleitung zur Verfügung gestellt wird; oder b) ein richtiges Layer-3 FTTH, wo der Energieversorger als lokaler Internet Service Provider am Markt auftritt. Für b) spricht insbesondere, dass der lokale Stromversorger bereits eine Beziehung mit dem Endkunden hat, und gegen eine weitere Zeile &quot;Internet Access&quot; auf der Stromrechnung spricht eigentlich nichts. Dieses Modell funktioniert in Deutschland und Österreich übrigens bestens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von den meisten OpenAXS-Mitgliedern favorisierte Layer-2 FTTH mit aktiven Komponenten ist bereits scheintot, bevor es überhaupt richtig zum Leben erwachte. Zumindest im Hinblick auf die wahrlich nicht berauschenden Take-Rates bei ewz Zürinet müsste man zu diesem Schluss kommen. Fakt ist: Layer-2 FTTH macht Fibre-to-the-home bloss teuer und unflexibel und damit nicht konkurrenzfähig zu VDSL, ADSL 2+ und mit DOCSIS 3.0 Cable-Internet. 
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    <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Alles was Sie über Optische Netzwerke wissen wollten, aber nie zu fragen wagten</title>
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
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    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teilnemer am derzeitigen &lt;a href=&quot;http://www.nanog.org/meetings/nanog48/&quot;&gt;NANOG #48&lt;/a&gt; möchte ich meine geschätzte Leserschaft auf die Slides der gestrigen Tutorial-Session aufmerksam machen: &lt;a href=&quot;http://www.nanog.org/meetings/nanog48/presentations/Sunday/RAS_opticalnet_N48.pdf&quot;&gt;&quot;Everything You Always Wanted to Know About Optical Networking  But Were Afraid to Ask&quot;&lt;/a&gt; (Alles was Sie über Optische Netzwerke wissen wollten, aber nie zu fragen wagten). Die Mythen und Gerüchte über Glasfasern und optische Laser wurden gründlich entmystifiziert ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nanog.org/meetings/nanog48/presentations/Sunday/RAS_opticalnet_N48.pdf&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.blogg.ch/uploads/everything_you_always_wanted_to_know_about_optical_networking.png&quot; alt=&quot;Everything You Always Wanted to Know About Optical Networking  But Were Afraid to Ask&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:55:00 +0100</pubDate>
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    <title>Status der Datacenter-Industrie - das Colocation Business brummt</title>
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            <category>Business</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fredy Künzler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;small&gt;von Fredy Künzler&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.datacentermap.com/&quot;&gt;Datacenter Map&lt;/a&gt; hat eine sehr gute Zusammenstellung zum &lt;a href=&quot;http://www.datacentermap.com/blog/colocation-2009-262.html&quot;&gt;Status des Datacenter-Markts&lt;/a&gt; veröffentlicht, die ich meiner Leserschaft nicht vorenthalten möchte. Es gibt - global gesehen - einen Giganten (Equinix) und eine Reihe mittlerer Player. Ob schiere Grösse allerdings den doch vorwiegend lokalen und regionalen Kunden tatsächlich einen Vorteil bringt, wage ich zu bezweifeln. Meiner persönlichen Erfahrung nach muss man als Kunde mit Colospace an verschiedenen Standorten doch mit jeder Niederlassung individuell reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Beispiele: Meine Anfrage bei Equinix Zürich für einen Service in Übersee ist schlicht und einfach versandet - man konnte mir nicht mal einen Ansprechpartner nennen -, und der Kontakt mit dem ESC von InterXion (European Service Center) ist in aller Regel ein Ärgernis. Das ESC sollte eigentlich zentral den Zugang verwalten und Aufträge dispatchen, doch immer dann, wenns mal wirklich eilt, scheitert man an einem Bürokraten-Apparatschik. Diese Qualifikation braucht man vermutlich, wenn man beim ESC arbeiten will...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Package-Deals über verschiedene Standorte versucht man vergeblich zu bekommen - die nationalen und regionalen Gärtchen werden überall gut gepflegt. Man muss wohl als Kunde Microsoft oder Google heissen, um eine bessere Betreuung zu bekommen. Die Erkenntnis &quot;grosse Firma - lange Entscheidungswege&quot; macht auch vor der Datacenter-Industrie nicht halt. Vermutlich ist man als Kunde mit einem Bedarf von einem, zwei Racks bei einem kleinen regionalen Player besser aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die Expansionspläne der verschiedenen Player der Datacenter-Industrie zeigt, dass das Colocation Business gewaltig brummen muss. Die &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/764-InterXion-bekommt-CHF-214-Mio-fuer-die-Expansion.html&quot;&gt;im 2007 gemachten Prognosen&lt;/a&gt; scheinen sich zu bewahrheiten. Nur schon das Beispiel des Giganten Equinix (der durch die &lt;a href=&quot;http://www.blogg.ch/index.php?/archives/817-Equinix-kauft-Switch-Data-Monopoly-in-der-US-Internet-Exchange-Landschaft.html&quot;&gt;Übernahme von Switch &amp;amp; Data&lt;/a&gt; noch grösser wurde) zeigt, dass die Nachfrage offenbar ungebrochen wächst:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;font face=&quot;courier new&quot;&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Equinix&lt;/strong&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Expansion (second phase) of NY4 data center in Secaucus,  New Jersey USA, opened in May 2009 ($82 million expansion for capacity of 1,100 extra cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_opens_82_million_expansion_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New ZH4 data center announced for Zurich, Switzerland, to open in Q2 2010 (1,200 sq. m./12,920 sq. f. for 500 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/eu/2009/equinix_to_build_the_companys_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New CH4 data center announced for Chicago, USA, to open in Q1 2010 (600 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_expands_in_downtown_chicago_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Expansion of CH2 data center in Chicago, USA, opened in July 2009 (200 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_expands_in_downtown_chicago_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New FR4 data center acquired from Exodus Communications in Frankfurt, Germany, in July 2009 ($30 million purchase of 10,000 sq. m./107,000 sq. f. with capacity of 3,300 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_acquires_new_data_center_en_2/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Expansion (third phase) of NY4 data center in Secaucus, New Jersey USA, for mid-2010 ($100 million expansion for capacity of 1,250 extra cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_acquires_new_data_center_en_2/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New SG2 data center opened in Singapore ($45 million initial phase with capacity for 700 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/ap/2009/equinix_opens_second_data_center_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New LA4 data center opened in Los Angeles, California USA, in August 2009 ($95 million initial phase for 10,000 sq. f./900 sq. m. with capacity of 800 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_opens_new_95_million_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New DC6 data center announced for Washington D.C., USA, to open at summer 2010 ($100 million project for 152,000 sq. f./14,000 sq. m. with capacity for 1,750 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_to_build_two_new_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New SV5 data center announced for Silicon Valley, California USA,   ($100 million initial phase with capacity for 1,000 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/na/2009/equinix_to_build_two_new_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Announced acquisition of Switch &amp;amp; Data (SDXC) ($98 million deal incl. 34 data centers with 1,100,000 sq. f./100,000 sq. m. of space)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New GV2 data center in Geneva, Switzerland, announced to open in December 2009 (Initial phase of 380 cabinets) &lt;a class=&quot;smalll&quot; rel=&quot;no-follow&quot; href=&quot;http://www.equinix.com/news/press/eu/2009/equinix_continues_expansion_of_swiss_en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;[link]&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Total: 8 new data centers opened or announced, 3 expansions planned or opened &amp;amp; 34 data centers included in the Switch &amp;amp; Data acquisition.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
(via &lt;a href=&quot;http://www.datacenterknowledge.com/archives/2010/02/11/review-the-colocation-market-in-2009/?utm-source=feedburner&amp;utm-medium=feed&amp;utm-campaign=Feed%3A+DataCenterKnowledge+%28Data+Center+Knowledge%29&quot;&gt;Datacenter Knowledge&lt;/a&gt;) 
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    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 06:16:00 +0100</pubDate>
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