Wednesday, 16. July 2008
Bittorrent (P2P) und Swisscom und der Blick über den Teich: Comcast vs. FCC
von Fredy Künzler
Interessantes Posting heute morgen auf der SwiNOG Mailingliste von einem Schreiber namens "Zorg 421":
Natürlich stellte sich sofort die Frage, ob "Zorg 421" ebenfalls eine Ritzung der Netzneutralität durch Swisscom entdeckt hat. Der Wahrheitsgehalt des Emails lässt sich natürlich nicht nachprüfen, umsomehr dass der Schreiber unerkannt bleiben will | muss, denn Filesharing ist ja nur halb legal (Details zu P2P habe ich hier früher schon thematisiert). Trotzdem habe ich die Medienstelle von Swisscom angefragt, wie man zur Netzneutralität stehe:
Interessantes Posting heute morgen auf der SwiNOG Mailingliste von einem Schreiber namens "Zorg 421":
I have a strange occurance of a bluewin ADSL connection on which, if you start a bittorent doing some p2p activity, the second node in bluewin network start to drop large (1000-1400B) frames at a rate of 30-35%! Amazed what the heck can trigger that! (the bittorent is shaped at 120kB down / 20 kB up, it's not congesting the link) [...]und als einzige Antwort darauf war bislang folgendes zu lesen:
Maybe you discovered the swiss version of this:Der referenzierte Artikel ist ziemlich alt, inzwischen ist nämlich zweifelsfrei erwiesen, dass Comcast, der grösste US-Cableprovider den P2P-Filesharing Traffic bremst. Dagegen ist auch die FCC, der amerikanische Regulator eingeschritten. Im Frühjar war man sich noch uneins bei der FCC, doch hat sich scheinbar mittlerweile die Einsicht durchgesetzt, dass P2P-Bremsen die Netzneutralität verletze. Der FCC-Chef will jedenfalls Comcast dazu verdonnern, jegliche Bittorrent-Bremsen zu entfernen. Das letzte Wort in dieser Sache ist allerdings noch nicht gesprochen.
http://arstechnica.com/news.ars/post/20071019-evidence-mounts-that-comcast-is-targeting-bittorrent-traffic.html
It is sure that P2P traffic cost a lot of bandwidth and some ISP are trying to reduce the cost or efficiency of P2P.
Natürlich stellte sich sofort die Frage, ob "Zorg 421" ebenfalls eine Ritzung der Netzneutralität durch Swisscom entdeckt hat. Der Wahrheitsgehalt des Emails lässt sich natürlich nicht nachprüfen, umsomehr dass der Schreiber unerkannt bleiben will | muss, denn Filesharing ist ja nur halb legal (Details zu P2P habe ich hier früher schon thematisiert). Trotzdem habe ich die Medienstelle von Swisscom angefragt, wie man zur Netzneutralität stehe:
Hallo Media@Swisscom,und bereits weniger als eine Stunde später befindet sich ein offizielles Statement von Swisscom in meiner Mailbox:
1. Throttelt Bluewin/Swisscom P2P Traffic wie Bittorrent, Kazaa etc.?
2. wenn ja, in welchem Umfang wird das gemacht?
3. Wie stellt sich Swisscom zum Thema Netzneutralität?
Beste Grüsse,
Fredy Künzler
http://www.blogg.ch/
Guten Tag Herr KünzlerSo. Wenn jemand also hieb- und stichfest das Gegenteil beweisen kann, darf mir gerne die gesammelten Indizien zwecks Veröffentlichung hier auf blogg.ch mailen ...
Swisscom beschränkt bewusst keine einzelnen Dienste wie P2P in ihren Netzen - weder im Festnetzbereich (Bluewin) noch im Mobilfunknetz. Selbstverständlich wurde in der Vergangenheit auch bei uns das Thema Netzneutralität diskutiert und klar die Position bezogen, keine Einschränkungen vorzunehmen.
Beste Grüsse
Olaf Schulze
Mediensprecher
Swisscom AG
Alte Tiefenaustrasse 6
CH-3048 Worblaufen
Geschrieben von Fredy Künzler
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um
20:26
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Tags für diesen Artikel: bittorrent, bluewin, comcast, fcc, netneutrality, netzneutralität, p2p, swinog, swisscom
Monday, 10. March 2008
Ui nei!
von Fredy Künzler
Ui nei! Björn pointet auf das neue bluewin.ch ähm Swisscom Portal. Und liefert grad auch noch die Manöverkritik: Swisscom ruiniert Bluewin Portal. Anders kann man es in der Tat nicht benennen ... wer jetzt immer noch freiwillig bluewin.ch als Startseite hat, ist selber schuld. Miserables Webdesign? Oder ein quick-and-dirty Hack? Wer weiss ...

Über das zugehörige neue Logo hatten wir uns ja früher schon unterhalten ...
Ui nei! Björn pointet auf das neue bluewin.ch ähm Swisscom Portal. Und liefert grad auch noch die Manöverkritik: Swisscom ruiniert Bluewin Portal. Anders kann man es in der Tat nicht benennen ... wer jetzt immer noch freiwillig bluewin.ch als Startseite hat, ist selber schuld. Miserables Webdesign? Oder ein quick-and-dirty Hack? Wer weiss ...

Über das zugehörige neue Logo hatten wir uns ja früher schon unterhalten ...
Geschrieben von Fredy Künzler
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Sunday, 3. February 2008
Wie Swisscom die ADSL Kunden fesselt
von Fredy Künzler
Vor eineinhalb Wochen hatte Swisscom Wholesale zum Event über die Neuerungen in Sachen ADSL & Co. geladen, darüber habe ich schon ausführlich berichtet - mitunter auf Aufforderung von Wholesale-Verkaufschef Dieter Moser. Dass ich anderntags ziemlich massiv angepflaumt wurde und mir vom Legal Dept. der Swisscom ausgerichtet wird, ich hätte wieder mal gegen das NDA zwischen Init7 und Swisscom verstossen, sei hier bloss eine Randnotiz.Dieser Laden ist sowas von schizophren. Bei Swisscom weiss offenbar die Linke nicht, was die Rechte tut ... Wikipedia benennt dieses Phänomen übrigens Dissoziative Identitätsstörung. Trotzdem wird auf Teufel komm raus fusioniert - vermutlich um der Forderung von Sunrise-Boss Brand nach der Kabel-und-Schacht-AG zu erschweren. Letztere ist übrigens nicht neu, ich habe genau dieses Modell der von Swisscom unabhängigen Netz- und Infrastrukturgesellschaft schon anno 2005 gefordert. Doch ich komme vom Thema ab.
Wie gesagt, Swisscom hat die Wholesalepreise für ADSL gesenkt, und am besagten Event vorletzte Woche auch vollmundig behauptet, alle ADSL-Setup-Gebühren würden für immer eliminiert (bereits vorher waren einige Setup-Gebühren als Kickback den Providern wieder gutgeschrieben worden). Unsere Nachfrage anderentags bezüglich den sogenannten Providerwechselgebühren wurde jedoch leider negativ beantwortet. Der ADSL Providerwechsel, also wenn ein ADSL Kunde z.B. von VTX zu green.ch wechselt, wird nach wie vor mit 100 Franken von Swisscom Wholesale in Rechnung gestellt. Und dies, obwohl gar kein manueller Aufwand entsteht, dieser Prozess ist voll automatisiert.
Dass die Providerwechselgebühr nicht ebenfalls auf Null gesenkt wurde, ist ein politischer Entscheid, um Bluewin zu schützen. Als grösster Anbieter hat Bluewin am meisten zu verlieren, und da der Markt ziemlich verteilt ist, kann man als ADSL-Provider nur noch auf Kosten anderer wachsen. Durch diese Massnahme wird der Wettbewerb unter den ADSL-Providern verhindert, und das dürfte kaum im Interesse der Kunden sein.
Vor eineinhalb Wochen hatte Swisscom Wholesale zum Event über die Neuerungen in Sachen ADSL & Co. geladen, darüber habe ich schon ausführlich berichtet - mitunter auf Aufforderung von Wholesale-Verkaufschef Dieter Moser. Dass ich anderntags ziemlich massiv angepflaumt wurde und mir vom Legal Dept. der Swisscom ausgerichtet wird, ich hätte wieder mal gegen das NDA zwischen Init7 und Swisscom verstossen, sei hier bloss eine Randnotiz.
Wie gesagt, Swisscom hat die Wholesalepreise für ADSL gesenkt, und am besagten Event vorletzte Woche auch vollmundig behauptet, alle ADSL-Setup-Gebühren würden für immer eliminiert (bereits vorher waren einige Setup-Gebühren als Kickback den Providern wieder gutgeschrieben worden). Unsere Nachfrage anderentags bezüglich den sogenannten Providerwechselgebühren wurde jedoch leider negativ beantwortet. Der ADSL Providerwechsel, also wenn ein ADSL Kunde z.B. von VTX zu green.ch wechselt, wird nach wie vor mit 100 Franken von Swisscom Wholesale in Rechnung gestellt. Und dies, obwohl gar kein manueller Aufwand entsteht, dieser Prozess ist voll automatisiert.
Dass die Providerwechselgebühr nicht ebenfalls auf Null gesenkt wurde, ist ein politischer Entscheid, um Bluewin zu schützen. Als grösster Anbieter hat Bluewin am meisten zu verlieren, und da der Markt ziemlich verteilt ist, kann man als ADSL-Provider nur noch auf Kosten anderer wachsen. Durch diese Massnahme wird der Wettbewerb unter den ADSL-Providern verhindert, und das dürfte kaum im Interesse der Kunden sein.
Tuesday, 15. January 2008
Wie Swisscom die Breitband Grundversorgungs-Konzession zu erfüllen versucht
von Fredy Künzler
Bekanntlich sollte Swisscom die Grundversorgungs-Konzession in der Schweiz erfüllen. Diese enthält nebst Telefonie seit Anfang 2008 auch einen Breitband-Anschluss:
Erst wollte man auf WIMAX setzen, doch die Bevölkerung in der nähe des Testsenders goutierte den Elektrosmog nicht, und deshalb verläuft WIMAX derzeit im Sand. Doch scheinbar hat man jetzt eine Lösung gefunden, wie satnews.de berichtet: Breitband via Satellit, vermarktet unter dem Namen Tooway.
Bekanntlich sollte Swisscom die Grundversorgungs-Konzession in der Schweiz erfüllen. Diese enthält nebst Telefonie seit Anfang 2008 auch einen Breitband-Anschluss:
Im September 2006 hat der Bundesrat entschieden, den Inhalt der Grundversorgung per 1. Januar 2008 zu ändern (siehe Medienmitteilung des UVEK vom 13.9.2006). Die wichtigsten Änderungen sind:Da ADSL in sehr entlegenen Gebieten weiterhin nicht verfügbar ist und damit von einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung nicht bestellt werden kann, musste man sich bei Swisscom etwas einfallen lassen. Der Ausbau der ADSL Infrastruktur kam nicht in Frage, weil die Kosten exorbitant wären.
Breitbandanschluss
Die Anschlüsse, die bereits heute durch die Grundversorgung garantiert sind, werden durch einen neuen breitbandigen Anschlusstyp für den Internetzugang mit einer Mindestübertragungsrate von 600/100 kbit/s ergänzt. [...]
Erst wollte man auf WIMAX setzen, doch die Bevölkerung in der nähe des Testsenders goutierte den Elektrosmog nicht, und deshalb verläuft WIMAX derzeit im Sand. Doch scheinbar hat man jetzt eine Lösung gefunden, wie satnews.de berichtet: Breitband via Satellit, vermarktet unter dem Namen Tooway.
Swisscom entscheidet sich für Eutelsat Zwei-Wege-Dienst Tooway Eutelsat hat heute den Abschluss eines Vertrages mit dem in der Schweiz führenden Telekommunikationsunternehmen Swisscom für den neuen satellitengestützten Ka-Band Breitbanddienst Tooway gemeldet. Laut Abkommen mit Swisscom stellt der Tooway Dienst von Eutelsat die Satellitenkomponente eines weitreichenden universellen Breitbandversorgungsprogramms der Gesamtschweiz dar. Die Swisscom hatte eine öffentliche Ausschreibung des Schweizer Ministeriums für Telekommunikation gewonnen, ab Januar 2008 alle Bürger in der Schweiz ungeachtet des Standortes mit einem Breitbandanschluss zu versorgen.
[...]
Monday, 26. November 2007
Rettet Betty! Liebe Swisscom, versteigert doch eure Tochter in Deutschland auf Ebay ...
von Fredy Künzler
Dass Swisscom mit ihren TV-Abenteuern bisher nicht nur ein glückliches Händchen hatte, weiss die blogg.ch Leserschaft natürlich längst. Weder Bluewin-TV ist nach einer Zangengeburt der Brüller und hatte bisher deutlich mehr Kosten als Ertrag verursacht (notabene finanziert durch die Monopolrente), noch das mit Bluewin-TV inkompatible Betty-TV erwies sich als Cash-Cow, im Gegenteil: Anfang November wurde das Ende von Betty TV Schweiz verkündet, und nur Wochen später trägt man auch die Schwester Betty-TV Deutschland AG zu Grabe. Die Handvoll User, die sich tatsächlich eine dieser interaktiven Fernbedienungen gekauft hatte, darf sie zurückbringen und kriegt ihr Geld wieder.
Doch jetzt regt sich Widerstand aus der noch-70-köpfigen Belegschaft von Betty-TV Deutschland. Ein flammender Appell an potenzielle Käufer mit entsprechendem Kleingeld und künftige Besitzer, beispielsweise die RTL Mediengruppe oder die ProSiebenSat.1 Media AG, Betty TV doch zu übernehmen und weiterzuführen:
... eine sympatische Aktion, denn wer kriegt schon im heutigen ausgetrockneten Arbeitsmarkt 70 motivierte coole MitarbeiterInnen auf einen Schlag? Tja, Herr Schloter, tun sie was Gutes und versteigern sie den Laden in München bei Ebay für das Startgeld von einem Euro. Die 380000 auf der Halde liegenden Betty-Fernbedienungen können Sie dann grad noch als Goodie dazugeben, der neue Besitzer wird sich schon was einfallen lassen, um sie vor dem Computerschrott-Shredder zu bewahren.
Was wir von Betty lernen können? Darüber macht sich onetoone.de ein paar Gedanken:

Ja, die Geschichte wiederholt sich: Grössenwahn und Missmanagement. Über die Klinge springen müssen immer die einfachen Leute. (Ich höre jetzt auf, sonst werde ich noch politisch).
Dass Swisscom mit ihren TV-Abenteuern bisher nicht nur ein glückliches Händchen hatte, weiss die blogg.ch Leserschaft natürlich längst. Weder Bluewin-TV ist nach einer Zangengeburt der Brüller und hatte bisher deutlich mehr Kosten als Ertrag verursacht (notabene finanziert durch die Monopolrente), noch das mit Bluewin-TV inkompatible Betty-TV erwies sich als Cash-Cow, im Gegenteil: Anfang November wurde das Ende von Betty TV Schweiz verkündet, und nur Wochen später trägt man auch die Schwester Betty-TV Deutschland AG zu Grabe. Die Handvoll User, die sich tatsächlich eine dieser interaktiven Fernbedienungen gekauft hatte, darf sie zurückbringen und kriegt ihr Geld wieder.
Doch jetzt regt sich Widerstand aus der noch-70-köpfigen Belegschaft von Betty-TV Deutschland. Ein flammender Appell an potenzielle Käufer mit entsprechendem Kleingeld und künftige Besitzer, beispielsweise die RTL Mediengruppe oder die ProSiebenSat.1 Media AG, Betty TV doch zu übernehmen und weiterzuführen:
... eine sympatische Aktion, denn wer kriegt schon im heutigen ausgetrockneten Arbeitsmarkt 70 motivierte coole MitarbeiterInnen auf einen Schlag? Tja, Herr Schloter, tun sie was Gutes und versteigern sie den Laden in München bei Ebay für das Startgeld von einem Euro. Die 380000 auf der Halde liegenden Betty-Fernbedienungen können Sie dann grad noch als Goodie dazugeben, der neue Besitzer wird sich schon was einfallen lassen, um sie vor dem Computerschrott-Shredder zu bewahren.
Was wir von Betty lernen können? Darüber macht sich onetoone.de ein paar Gedanken:
"Das Einzige, mit dem der Fernsehzuschauer interaktiv sein will, ist sein Kühlschrank.“ Dieses vernichtende Urteil fällte bereits in den neunziger Jahren der damalige RTL-Intendant Helmut Thoma über das interaktive Fernsehen (I-TV). [...]Die Aktion "Rettet Betty" der MitarbeiterInnen in München erinnert mich an die bewegten Zeiten beim Ende des New-Economy-Hypes im Sommer 2002, als der Carrier Ebone nur Wochen vor der grossen KPNQwest-Pleite übernommen und anschliessend dicht gemacht wurde. Der virtuelle Grabstein ist weiterhin online, und solche Bilder bewegten damals die Internet-Community:
[...] Schließlich lag die Response-Quote bei den Betty-Nutzern nach Unternehmensangaben konstant bei über 50 Prozent. Das heißt: Wer sich die Betty-Fernbedienung erst einmal gekauft hatte, wollte sie schon bald nicht mehr missen.
Das Grundproblem lag also offenbar vielmehr darin, dass viel zu wenig Fernsehzuschauer bereit sind, sich ein zusätzliches Endgerät anzuschaffen und dieses mit seinen sonstigen Unterhaltungsgeräten mühsam zu verdrahten. [...] Die Lösung kann somit nur in der Verschmelzung des Internets mit dem Fernsehen liegen, die dank des Siegeszugs der digitalen Technik nur eine Frage der Zeit sein dürfte. Somit war Betty TV eh nur so etwas wie eine Übergangs- bzw. Notlösung, die zwar gescheitert ist, aber [...]

Ja, die Geschichte wiederholt sich: Grössenwahn und Missmanagement. Über die Klinge springen müssen immer die einfachen Leute. (Ich höre jetzt auf, sonst werde ich noch politisch).
Geschrieben von Fredy Künzler
in Business
um
23:34
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Tags für diesen Artikel: betty-tv, bluewin, bluewin-tv, carsten schloter, ebay, ebone, kpnqwest, swisscom
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Leserbrief im Landboten: Hellgrün (GLP) trägt ein hellbraunes Unterhemd





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